Dienstag, 1. März 2016

Eigentlich ein Unfall - Ist das jetzt ein Kosmetik-Täschchen?

geplant ist vieles, das heisst aber noch lange nicht, dass alles funktioniert... ich hatte die vision, ein kleines täschchen mit einem metallbügelverschluss zu nähen. naja, das nähen selber war eigentlich nicht das problem. die seuche fing damit an, als ich versuchte, die taschenenden in den metallbügel einzustecken und dort zum halten zu bekommen. es fiel alles immer wieder aus dem metallbügel raus. also bin ich mit der zange zu werke gegangen und versuchte, die bügel so zuzuklemmen, dass der stoff drinne hielt. das ergebnis war ein bild der zerstörung und der verwüstung, denn der hübsche taschenverschluss sah innerhalb von 2 minuten (trotz vorsichtigen hantierens) aus wie ein zerbeulter korkenzieher und war nicht weiter zu verwenden. ich habe dann nochmal im internet nachgeforscht. kluge menschen machen das so: sie verstärken ihr täschchen mit vliseline, damit ist der stoff schon dicker und kann man das nähstück besser in die bügelklemmen stecken. dann kleben sie es mit stoffkleber dort fest, um dann als letzten schritt mit der zange (die mit filz oder silikon umhüllt ist, um das metall nicht zu beschädigen) vorsichtig den stoff noch ein wenig einzuklemmen. hm. also so wie ich es nicht gemacht habe...  jetzt hatte ich das problem, was ich mit dem täschchen ohne verschluss machen sollte. ich schnitt einfach die eine lasche ab und klappte die andere zum verschliessen über. die kante verschönerte ich mit einer aufgenähten kordel. dann hatte ich leider noch eine sichtbare naht mittig vorne, fuer die zu verstecken ich keine lösung hatte. allerdings kam diese lösung von ganz alleine in form eines schönen aufnähers, von denen mir meine strickfreundin elke 2 packungen zum geburtstag geschenkt hatte. ideal!




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen