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Donnerstag, 5. Oktober 2017

Weekend Ahoi oder: wie einem beim Abnehmen der Pulli zu groß wird

vor längerer zeit wurde ich durch eine strickfreundin auf eine schöne strickanleitung für einen maritimen pulli (weekend ahoi) aufmerksam. ich trug den gedanken an diesen pullover lange mit mir herum, bis ich eines tages auf die für mich passende wolle stiess (DROPS Belle). ich strickte längere zeit an dem teil - immer mal wieder ein stückchen - so dass es tatsächlich 4 monate dauerte, bis der pulli fertig war. innerhalb dieser zeit hatte ich allerdings durch eine nahrungsumstellung 13 kg abgenommen, und jetzt hängt mir der pullover sozusagen bis zum knie :-) (also fast..). ich trage ihn aber trotzdem sehr gerne, er sieht immer noch chic aus. die anker vorne sind übrigens aufgestickt.




Samstag, 13. Juni 2015

Pandamonium oder: Können Pandas Sternchen träumen?

schon lange hatte ich dieses projekt von steve west auf dem schirm und auch sofort das muster gekauft. ich hatte mich nur noch nicht dran getraut, weil wegen ich weiß auch nicht. irgendwann aber war mir egal, ob ich das richtige garn habe, oder ob ich die stickerei so schön hinbekomme wie herr west, oder wie ich den passend kriege, oder, oder, oder. wurscht. ich hatte noch genug alpaka garn von fair-alpaka, das irgendwie für den pulli reichen sollte, selbst da ich das garn doppelt nehmen musste, weil ich sonst mit der strickprobe bauchgelandet wäre. darum ist der pulli jetzt vorne grau und hinten grau/burgunder. zum geburtstag hatte ich von meinem ex-mann wunderbares lama-garn geschenkt bekommen, das ich zu teilen für die bunten ringel der bündche an ärmeln und unteren rand verwendet habe. den panda habe ich vorgezeichnet, auf dem pulli mit stecknadeln fixiert, die umrisse gestickt und dann relativ frei schnauze weitergestickt. ich finde, es hat gut geklappt. der pulli ist durch das doppelt-stricken recht schwer geworden, also eher für herbst und winter.





Donnerstag, 5. Februar 2015

YAK - das schönste Garn der Welt

als ich auf dem kölner wollfest im vergangenen jahr diesen strang yak-wolle in der hand hielt, bin ich fast zerflossen vor entzücken. soooo weich und kuschelig mit einem sehr edlen glanz - wie ich finde - ich musste es unbedingt haben. gedacht - gekauft. zu hause habe ich lange überlegt, was genau ich nun damit stricken wollte, als mir die anleitung zum cadhla-schal in die hände fiel. ein kleines tuch, das dem charakter der edlen wolle durch seine schlichtheit gerecht wird. das tüchlein war rasch fertiggestrickt. doch so ganz ohne klimbim ging es dann doch nicht, ich hatte mich entscheiden, das tuch noch etwas mit aufgestickten perlen aufzupeppen, da die gestrickten noppen nicht so sehr aus dem gestrick herausguckten, wie ich es mir vorgestellt hatte. nun bin ich vollauf zufrieden und trage das tuch so oft es geht, weil es sowohl sehr weich als auch warm ist und zu vielen kleidungsstücken passt. ich hatte aus meiner begeistung für das material heraus yak-fasern zum verspinnen bestellt, bekam aber nicht etwa das weiche baby-yak, sondern fiese, derbe grannenhaare, die ohne weiteren kommentar sofort in den müll gewandert sind. trotz dieser eigenartigen erfahrung habe ich noch nicht aufgegeben, yak-fasern zu suchen, die ich verspinnen kann. wer also eine gute idee hat...ich wäre dankbar für einen tipp!






Dienstag, 30. Dezember 2014

Mond und Sterne Jacke - oder: Wie schon wieder ein anderer meine Sachen bekommt...

eeeeewig lange habe ich an dieser jacke getrickst und gefummelt. es fing damals vor ca. 3 jahren schon damit an, dass ich mir die wolle zu diesem projekt (merino extra fein) über eine adresse aus nürnberg habe mitbringen lassen. die verkäuferin kannte einen chinesen, der nach köln kommen und mir die wolle mitbringen sollte. es war wie im krimi: das konspirative treffen mit übergabe der wolle fand eines nachts irgendwo in pulheim statt, ich wartete im dunkeln vor einem unbeleuchteten haus an der mir genannten adresse, irgendwann fuhr ein auto vor, ein chinese stieg aus, deutete auf seinen kofferraum, übergab die wolle in einer schwarzen tasche, nickte und verschwand wieder. und ich fuhr mit meiner beute nach hause. bald darauf begann ich, die wolle zu spinnen (relativ dick - für die faule strickerin) und einen kleinen teil davon für das einstrickmuster in blau zu färben. im laufe der zeit kamen viele andere projekte dazwischen, und die jacke blieb immer irgendwie liegen. eines tages fasste ich mir dann ein herz und strickte sie soweit fertig, dass nur noch die ärmel fehlten. und dann kam die grosse depression, weil ich keine methode fand, an den ärmeln das tribal-muster fortzuführen, ohne dass alles doof aussah oder der ärmel nicht an die schulter passte. immer wieder suchte ich erfolglos nach einer lösung, bis meine freundin uschi eines tages zu mir sagte: "was soll das denn, stick doch einfach was drauf - auf den einen ärmel 'ne sonne, auf den anderen 'nen mond." das war wirklich die zündende idee, die ich sofort umsetzte. nun brauchte ich noch einen reissverschluss in passender länge und farbe, und die jacke war endlich, endlich fertig. als ich sie dann anzog, musste ich allerdings feststellen, dass ich trotz ordentlicher körperfülle nicht der geeignete träger der jacke sein konnte, da die schultern für mich zu breit waren. mein lieber freund allerdings hat sich umgehend geopfert und die jacke sofort übernommen. manchmal könnte ich bröckchen lachen.... da arbeitet man jahrelang an so 'nem ding, und dann kommt ein anderer und staubt es einfach ab. das leben ist schlecht. aber ich gönne es meinem freund trotzdem. er sieht grossartig in der jacke aus :-)






Freitag, 24. Oktober 2014

Etwas Finnisches vom Feinsten

kaarisilta" hiess diese anleitung einer finnischen autorin auf ravelry, die mir so gefiel. einfach ein kleines, feines tuch mit interessanter linienführung durch verkürzte reihen. ich verwendete dazu das beste, das mir zu hause in die finger fiel. merino extrafein mit 25% kaschmir (hellbraun) zusammen mit babyalpaka (eierschalenfarben). das tüchlein war schnell gestrickt und macht mir nun viel freude. ich glaube, ich müßte noch einige kleinere tücher stricken, denn im büro brauche ich eigentlich nur etwas um den hals, anstatt mich in große tücher zu wickeln. mal sehen, was als nächstes kommt.




Donnerstag, 16. Oktober 2014

Weihnachten, Weihnachten - und das geschlagene 3 Jahre lang

es ist schon schön, wenn man alle möglichen mysterys anfängt. es wäre aber noch viel schöner, wenn man sie auch gleich zu ende stricken würde. da ich mir zum vorsatz gemacht hatte, endlich einmal alle meine ufo (un-fertigen-objekte) zu einem würdigen ende zu bringen, war endlich auch ein schönes weihnachtsmystery dran, das ich im november 2011 (!) angefangen hatte. kurz zuvor hatte ich auf meinem ersten ravelry treffen in frechen ein wunderschoenes, cognac-farbenes cobweb-garn von lanafina aus 100% alpaka gekauft, rote perlen in passeder größe hatte ich noch zu hause.

ich bin wirklich froh, den schal endlich fertiggestellt zu haben, denn er ist toll zu tragen und sieht toll aus ... nachdem er gespannt wurde, vorher war er ein wüster haufen gestrick...  :-)




Freitag, 19. September 2014

Hippie Hippie Shake

frau freyer von der 'wolllust' (berlin) schlug letzthin wieder einen knitalong vor. es ging um einen loop, der im sixtie's style sowohl gestrickt als auch gehäkelt werden sollte. aber gerne! ich habe alles mögliche an sockenwollresten darin verwurstelt, was irgendwie nach hippie-style aussah. das ergebnis ist so putzig, dass ich mir noch überlege, dazu passende stulpen zu fabrizieren:



Donnerstag, 28. August 2014

Ein filigranes Leckerchen

'leccornia' hiess das vorletzte mystery knitaklong von birgit freyer, ein leckerchen also, das seinem namen alle ehre macht, wie ich finde, ich hatte zwar muehe, dieses tuch zu stricken, was allerdings nicht an der anleitung lag, sondern vielmehr a dem rabenschwarzen cobwebgarn, das ich hierzu verwendet habe, sowie an der bunten perlchen, die ich in die spritze strickte als kontrast zum dunklen garn. ich war erstaunt, wie gross das tuch geworden ist, nachdem ich es abgenadelt, gewaschen und gespannt hatte. ich freue mich jedenfalls, dass es fertig ist, denn ich hatte doch einige zeit dran rumgetrickst.




Donnerstag, 3. Juli 2014

Meine seidige Libelle

dragonfly wings  - libellenflügel - heisst die anleitung, die ich stricken wollte. es ist ein kleines leichtes tuch, das allerdings eine gewisse spannweite hat, so dass man es sich entweder um den hals wickeln oder an den seiten herunterbaumeln lassen kann. ich brauchte sowas. irgendwann hatte ich einen wunderbaren strang grün-melierter maulbeerseide gekauft, von dem noch das meiste da war. ob es reichte? no risk, no fun - es hat gereicht. und weil ich ein mädchen  bin, habe ich perlen in die spitze eingestrickt. als das tuch dann fertig war, sah es aus, wie ein putzlappen. die seide hing schwer und dünn an mit herunter. also musste noch etwas mehr körper her. ich hatte in meinem fundus noch ein tolles BW-beilaufgarn mit kleinen pailletten gefunden, womit ich das tuch umhäkelt habe. nun hat es genügend stand wenn man es trägt, und ich bin sehr zufrieden damit. ich hätte nicht gedacht, wie kombinationsfreudig diese farbzusammenstellung ist.



Montag, 2. Juni 2014

Ein Wurm für den Patchwork-Sohn

diese mütze hatte es mit angetan. die anleitung heisst 'wurm' und steht auf ravelry. ich hatte noch von dem schönen, schwarze biella garn und etliche reste cool-aid gefärbter, handgesponnener wolle, die ich mir schön im kontrast miteinander vorstellen konnte. hm... ich und ne mütze? eigentich habe ich aj kein hutgesicht...
egal. erst einmal habe ich sie gestrickt. in dem moment als sie fertig war und ich sie anprobieren wollte, schnappte sie sich mein patchwork-sohn, zog sie auf, brüllte: 'cool, danke'  und somit war sie weg. mist. ich fand, sie hätte mir vielleicht auch gut gestanden...



Sonntag, 1. Juni 2014

Luftiges Farbenspiel

irgendwann hatte ich bei einem ravelry-treffen am stand von birgit freyer ein paar knäuel colourflow der firma ferner mitgenommen. da man damit wohl keine socken stricken sollte, obgleich es als sockenwolle gekennzeichnet ist (das garn ist recht weich und würde sich schnell durchlaufen), musste als ein anderer verwendungszweck her. ich fand das hübsche muster 'septebmertuc' bei ravelry, und hier ist das ergebnis. ich finde den farbverlauf sehr schön - und gar nicht so unpassend für das lace-muster, da die farben jeweils recht lange laufen und das tuch dann nicht unruhig wirkt.





Mittwoch, 14. Mai 2014

Vögel stricken und sticken - wieder mal ein Mystery

das blöde und schöne an mystery's ist, dass man vor dem stricken nicht weiss, was hinterher rauskommt (die anleitung in ravelry heisst 'the secret'). aber es gibt tolle überraschungen darunter. diese süssen handschuhe wurden erst gestrickt danach wurden teile des vogels nochmals aufgestickt. ich hatte dafür noch viel handgesponnenes und selbstgefärbtes garn, das farblich schön zusammenpasste. die handschuhe sind wirklich dick und warm.